Ruby ♥

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Montag, 12. Mai 2014

"Hundeflüsterer oder Tierquäler?"


Ich möchte euch mal diesen Link zeigen, auf den ich über Facebook gestoßen bin. Es ist ganz wichtig, dass Menschen über diesen "Hundeflüsterer" dringenst aufgeklärt werden.

Er verwendet u.a. Methoden, die zum Großteil wirklich veraltet und wissenschaftlich überholt sind. Auch das Argument, dass Cesar Millan nur sogenannte "Redzone" Hunde behandelt, zieht nicht. Hunde, die aggressiv sind, sind immernoch Hunde! Sie lernen nicht anders, als andere Hunde. Andere Hunde aber haben eben keine schlechten Erfahrungen durch Gewalt oder eine meist miese oder nicht vorhandene Erziehung genossen. Dennoch brauchen diese Hunde keine "harte Hand"!

Es sind Fakten und es ist von mehreren Trainern und Verhaltensforschern bewiesen worden, dass andere Methoden viel wirksamer sind, und vor allem hundefreundlicher.
Bei Cesar Millan werden die Hunde nicht "geheilt", sie werden in die Enge getrieben und mit Gewalt gezwungen die Situation so anzunehmen wie sie ist. Sie werden gebrochen! Nichts anderes ist es, was er den Hunden antut. Und ich glaube kein Hundehalter möchte, dass sein Hund ihm nur stur gehorcht, weil er Angst vor seinem Menschen haben muss. 

Hundehaltung bedeutet Vertrauen. Unsere Hunde sind Lebewesen, sie sind Familienmitglieder.

Und auch, wenn unser deutscher Hundeprofi Martin Rütter im TV nur "normale" Fälle hat, um die er sich kümmert (liegt ja auch an der Zielgruppe...), seine Methoden wirken auch bei ängstlichen oder aggressiven Hunden. 
Man muss nur wissen wie. Und auch wenn die heutigen Methoden bedeuten, dass man sich als Mensch mehr mit dem Lebewesen Hund auseinandersetzen muss und mehr dafür tun muss, dass Hund nicht mehr ängstlich/aggressiv ist. So frage ich mich einfach immer wieder, ob das denn nicht in unserem Sinne ist... Der Hund versteht es, er verändert seine Verhaltensweisen, weil er motiviert wird und weil er lernt Vertrauen zu seinem Menschen aufzubauen.
Anders, als wenn man den Hund immer nur in seine Schranken weist und über Bestrafung agiert.

Aber das darf (leider?) jeder selbst entscheiden, welchen Weg er für den besseren empfindet. Ich kann nur an alle Hundehalter appellieren, sich mit dem Thema mal auseinanderzusetzen.

Als gute Lektüre kann ich u.a. Bücher von Günther Bloch empfehlen und/ oder das Buch "Das andere Ende der Leine"  von Patricia B. McConnell.

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