Ruby ♥

Ruby ♥

Freitag, 21. Februar 2014

Das erste Mal läufig


Ein paar Tage nach meinem letzten Eintrag hier wurde Ruby zum allerersten Mal läufig. Nichts ahnend kam ich zur Haustür rein und aus Tobi platzt es direkt heraus: "Ruby hat 'nen Bluttropfen auf dem Sofa verloren." 
Und ich feiere erstmal eine kleine Party. :-D Hab mich total gefreut, dass es so weit ist und meine kleine Rübe wohl langsam erwachsen wird.

Wie war die Zeit?
Also erstmal muss ich sagen, dass es wesentlich (!) stressfreier und unkomplizierter war, als ich gedacht hätte. Habe mir ja alle möglichen Szenarien vorher ausgemalt. Weder wusste ich wie viel so eine Hündin blutet, noch in wie weit sie sich dadurch verändern würde und eventuell gar total unsicher oder ängstlich ist in der Zeit. 
Aber ich habe es ja schon gesagt, es war keineswegs schlimm. Um weiterhin mit Ruby kuscheln zu können, bekam sie ein Höschen an, welches sie zwar anfangs nicht so mochte, aber dadurch, dass ich es ihr immer wieder angezogen habe, bekam sie da auch eine gewisse Routine. Wobei sie aber bestimmt froh ist, es jetzt endlich wieder los zu sein... Aber mithilfe von Leckerlies war es gar kein Problem mit dem Höschen. Es war so schön, wie schmusig Ruby war. So langsam nimmt das jetzt auch wieder ab. 

So hab ich sie oft gesehen in den letzten Wochen... ♥


Ruby hat sich in der Zeit zwar verändert, ist ruhiger geworden, zum Teil auch unsicherer (bellt oder knurrt manchmal fremde Menschen - vor allem abends im Dunkeln - an), aber im Prinzip ist sie sich treu geblieben und es gab auch keinerlei Probleme während der Läufigkeit.
Die Stehtage waren auch kein Thema für sie. Manchmal hat sie etwas häufiger zu ihrem Lieblingskissen "gegriffen" um darauf herumzujuckeln, aber wenn wir es unterbunden haben, hörte sie auch damit auf.

Alles in allem war ich überrascht, wie wenig mir, aber auch Ruby, das ganze ausmacht. Dass Leute aus Bequemlichkeit ihre Hündinnen (früh-) kastrieren lassen, finde ich schade. Zumindest sollte man der Hündin die Gelegenheit geben wenigstens eine Läufigkeit mitzumachen, damit sie vom Kopf her erwachsen wird. Ich habe festgestellt, dass das für Ruby die absolut richtige Entscheidung war. Und Kastration kommt hier zunächst erstmal gar nicht in Frage. Wenn die nächsten Male genauso friedlich ablaufen, werde ich auch komplett davon absehen. Die zweimal im Jahr verkraftet man schon.


Ich hab Ruby in der ganzen Zeit (ca. drei Wochen) nur einmal von der Leine gelassen. Zu groß war einfach die Angst, dass sie sich aus dem Staub macht. Aufdringliche Rüden kamen zum Glück keine, wobei ein (wohlgemerkt) kastrierter Rüde sie ziemlich nett fand und aufreiten wollte, was ich natürlich unterbunden habe.

Das, was mir die meiste Zeit durch den Kopf ging, war, dass ich ehrlich gesagt froh bin, eine Hündin zu haben. Eine Hündin wird zweimal im Jahr läufig und das wars... ansonsten brauche ich mir keine Sorgen zu machen. Wenn ich dagegen einen Rüden hätte, ... die sind immer "bereit" und riechen läufige Hündinnen auch meterweit entfernt. Bin doch froh, diesen "Stress" nicht zu haben. Wobei sicher Rüdenbesitzer froh sind, den "Stress" mit der Läufigkeit nicht zu haben. Also jeder wie es ihm am besten gefällt. :-)

Ich bin stolz auf meine kleine Rübe. Wir haben auch wahnsinnige Fortschritte beim Thema Leinenführigkeit gemacht. Im Moment könnt ich sie eigentlich die ganze Zeit nur knutschen. :-D

...mit ihrem Höschen :-D

Wunderhübsche Ruby ♥

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